Wir sind die Nagra
Endlich Atommüll entsorgen, damit wir künftige Generationen nicht mehr damit belasten: Das ist unsere Mission. Wir sind stolz darauf, an der sicheren Zukunft der Schweiz mitzuarbeiten und das Jahrhundertprojekt Tiefenlager massgeblich voranzutreiben.

News
.jpg)
Nagra News – Juni 2026
Wann muss Atommüll ins Tiefenlager und wann reicht eine Deponie? • 30 Jahre Tonforschung • Der Fels, der sich selbst heilt
.png)
30 Jahre Forschung – für hunderttausende Jahre Sicherheit
Seit 1996 wird im Felslabor Mont Terri am Opalinuston geforscht. Das Tongestein ist der Schlüssel zur Langzeitsicherheit des Schweizer Tiefenlagers.
Die Nagra
Mission
Wir wollen und müssen das Problem der radioaktiven Abfälle jetzt lösen und dürfen es nicht kommenden Generationen aufbürden. Die Lösung für das Problem ist ein Tiefenlager und heisst Terradura. Nach Jahrzehnten der Forschung können wir heute sagen: Die Schweiz hat ein sicheres Konzept, ein ideales Gestein und den geeigneten Standort für das Tiefenlager. Setzen wir das Projekt gemeinsam um.
Wer bezahlt?
Die Betreiber der Kernkraftwerke, die Zwischenlager Würenlingen AG und der Bund sind unsere Genossenschafter. Sie finanzieren die Kosten der Entsorgung nach dem Verursacherprinzip. Die Entsorgungskosten für Abfälle aus Kernkraftwerken sind im heutigen Strompreis inbegriffen. Alle fünf Jahre wird die Finanzierung der Entsorgung durch eine Kostenstudie überprüft.
Organisation
Wir sind eine Genossenschaft und haben unseren Sitz in Wettingen im Kanton Aargau. Wir beschäftigen Fachleute aus Naturwissenschaften wie Geologie oder Physik ebenso wie aus dem Ingenieurwesen. Zu unserem Team gehören auch Mitarbeitende, die sich um kommunikative, administrative und organisatorische Aufgaben kümmern. Rund 130 Menschen arbeiten bei uns für das Jahrhundertprojekt Tiefenlager.
Gemeinsam mehr erreichen
Unseren Auftrag können wir nur erfüllen, wenn die Bevölkerung die Entscheidungen rund um das Jahrhundertprojekt Tiefenlager mitträgt. Deshalb sind wir offen für jedes Gespräch, jede Meinung und für Kritik – denn sie macht uns besser.
Terradura
Jedes Projekt braucht einen Namen – ein Jahrhundertprojekt erst recht. Deshalb wurden alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2025 aufgerufen, Namensideen für das Schweizer Tiefenlager einzubringen. Aus über 3000 Vorschlägen setzte sich Terradura in der finalen Online-Abstimmung durch. Der Begriff bedeutet «dauerhafte Erde» und «feste Erde». Das passt sehr gut zu einem geologischen Tiefenlager. Doch was genau ist denn nun Terradura?
FAQs
Warum braucht die Schweiz ein Tiefenlager?
Zum Schutz von Mensch und Umwelt. Radioaktive Abfälle sind sehr gefährlich – und bleiben das teilweise für Tausende von Jahren. Es herrscht internationaler Konsens, dass ein geologisches Tiefenlager langfristig die sicherste Lösung ist.
Warum ist der Standort im Zürcher Unterland am besten geeignet?
In Nördlich Lägern sind die Sicherheitsreserven in drei Punkten am grössten. Erstens ist die Qualität des Gesteins für den Einschluss der radioaktiven Abfälle dort am höchsten. Zweitens ist die Langzeitstabilität dieser geologischen Barriere die beste in dieser Region. Und drittens ist dort die räumliche Flexibilität am grössten, um das Lager in der Tiefe optimal anzuordnen.
Wann wird das Tiefenlager gebaut?
Die ersten Bautätigkeiten sollen in rund zehn Jahren starten. Nach aktuellem Stand soll mit dem Bau des Lagerteils für die schwach- und mittelaktiven Abfälle 2045 begonnen werden, mit jenem für die hochaktiven Abfälle 2055.
Warum heisst das Tiefenlager Terradura?
Jedes Projekt braucht einen Namen – ein Jahrhundertprojekt erst recht. Deshalb wurden alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2025 aufgerufen, Namensideen für das Schweizer Tiefenlager einzubringen. Aus über 3000 Vorschlägen setzte sich Terradura in der finalen Online-Abstimmung durch. Der Begriff bedeutet «dauerhafte Erde» und «feste Erde».