Tiefbohrung Rheinau


Die Tiefbohrung Rheinau war die dritte Tiefbohrung im Standortgebiet Zürich Nordost in Etappe 3.

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Die Bohrung Rheinau lieferte weitere Erkenntnisse zur Sicherheit eines geologischen Tiefenlagers in der Nordschweiz. Die Nagra führte Messungen durch, um abzuklären, was es mit der dort vorhandenen Störung im Opalinuston auf sich hat und ob dadurch die sicherheitsrelevanten Eigenschaften des Gesteins beeinflusst werden.

Schräg in die Tiefe gebohrt


In der Region existieren bereits Daten einer früheren Tiefbohrung in der Gemeinde Benken. Zudem wurden in Etappe 3 die Tiefbohrungen Marthalen und Trüllikon durchgeführt.

Östlich von Rheinau, am Rand des geologischen Standortgebiets, vermutete die Nagra sogenannte «steilstehende Störungen» im tieferen Untergrund. Steilstehend bedeutet, dass die Störungen senkrecht verlaufen. Hinweise auf solche Störungen gab es aus früheren Untersuchungen mittels 3D-Seismik. Aus diesem Grund wurde bei der Bohrung Rheinau nicht gerade hinunter, sondern schräg in die Tiefe gebohrt.

Die Störungen wurden mit der Tiefbohrung Rheinau gezielt angebohrt, um sie zu untersuchen. Ein wichtiger Schritt, da sich die Ergebnisse auch auf die anderen Standortgebiete übertragen lassen. Die wichtigsten Erkenntnisse: Der Opalinuston ist auch im Bereich der Störungen dicht. Weiter konnte bestätigt werden, dass der Opalinuston Risse wieder abdichten kann.

Mehr über die Sondierbohrung Benken erfahren Sie im Technischen Bericht NTB 00-01.

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Arbeitsbericht
Dokumentation zur Tiefbohrung Rheinau
Dokumentation zur Tiefbohrung Rheinau

Arbeitsbericht NAB 22-03