In der dritten Etappe des Sachplans geologische Tiefenlager vervollständigte die Nagra das Bild des Untergrunds – unter anderem dank der Tiefbohrung Bözberg-2, der zweiten Tiefbohrung im Standortgebiet Jura Ost. Sie erreichte eine Endtiefe von 829 Metern.
Im Fokus der Untersuchungen standen die Eigenschaften der Gesteine im Untergrund – insbesondere des Opalinustons, in dem das Tiefenlager gebaut wird.
Ideale Ergänzung zu bisherigen Bohrungen
In der Region Jura Ost existieren bereits Daten einer früheren Tiefbohrung, die in der Gemeinde Riniken durchgeführt wurde. Die frühere Bohrung Riniken sowie die Bohrungen Bözberg-1 und Bözberg-2 waren rund um die potenzielle Lagerzone im Untergrund angeordnet. Dadurch konnte der Überblick der geologischen Verhältnisse der Region perfekt ergänzt werden.
Die geologischen Schichten fallen im Standortgebiet Jura Ost gegen Süden hin ab. Die Bohrung Bözberg-2 befand sich im Nordwesten des Standortgebiets.








