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Das Foto zeigt einen vierbeinigen Roboterhund in einem Tunnel mit felsigen Wänden. Der Roboterhund ist hauptsächlich rot und schwarz gefärbt, ausgestattet mit verschiedenen Sensoren und Kameras auf seinem "Kopf". Der Tunnel, in dem er sich befindet, hat eine hohe, gewölbte Decke, die mit Metallgittern verstärkt ist. Eine durchgehende, helle Lichtlinie verläuft entlang der Decke und beleuchtet den felsigen Boden des Tunnels. Die Felswände sind rau und weisen unterschiedliche Schichten und Texturen auf. Im Hintergrund erstreckt sich der Tunnel in die Ferne und wird zunehmend dunkler.

Bereits nächstes Jahr startet der Betrieb des weltweit ersten Endlagers für hochaktiven Atommüll in Finnland. Mit dabei: Ein Roboter eines Schweizer Unternehmen, der das Lager künftig vollautomatisiert überwachen soll. Können dereinst auch im Schweizer Tiefenlager Roboter eingesetzt werden?

Das Bild zeigt eine Modellierung der Gletscher in den Alpen. Das Bild zeigt eine dreidimensionale topografische Karte mit farbkodierten Höhenangaben. Höhere Regionen sind blau, während niedrigere Regionen grün sind. Rote Bereiche markieren besondere Merkmale, die wie Flüsse durch die Landschaft verlaufen.

So präzise wie noch nie: Wie neue Simulationen der Alpenvergletscherung zur Langzeitsicherheit des Tiefenlagers beitragen.

Das Bild zeigt eine wissenschaftliche Ausstellung oder ein Labor, das sich auf geologische Untersuchungen spezialisiert hat. An der Rückwand ist eine große Holzkonstruktion mit verschiedenen Diagrammen und Grafiken angebracht. Diese Grafiken zeigen Bohrprofile und stratigraphische Informationen mit Titeln wie „Tiefbohrungen“ und „Quartärbohrungen“. Vor der Wand stehen offene Holzboxen, die mit Beschriftungen wie „Proben“, „Strukturgeologie“, „Mikroskopie“ und „Lithologien“ gekennzeichnet sind. Eine dieser Boxen enthält ein Mikroskop, das auf die Untersuchung von Proben hindeutet. Die Holzkonstruktion und die Boxen haben ein helles, natürliches Finish, das zu der wissenschaftlichen und aufgeräumten Atmosphäre beiträgt.

Nach über 50 Jahren Forschung eröffnet die Nagra heute in Mellingen (AG) ihr Bohrkernarchiv. Tausende von Bohrkernen dokumentieren die letzten 200 Millionen Jahre Erdgeschichte der Nordschweiz. Dieser geologische Schatz ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Samstag, 15. Juni, findet der erste Besuchstag statt.

Das Bild zeigt eine detaillierte schematische Darstellung eines Tiefenlagers für Atommüll in einem Schnitt durch die Erdschichten. Die oberste Schicht zeigt eine grüne Landschaft mit dichtem Wald und einem kleinen, weißen Gebäude in der Mitte. Darunter sieht man mehrere Erdschichten, die in verschiedenen Farben dargestellt sind. In der tiefsten Schicht befindet sich das Tiefenlager, das aus zahlreichen horizontal verlaufenden Kammern und Gängen besteht. Diese Kammern sind über mehrere vertikale Schächte mit der Oberfläche verbunden. Die Struktur der Kammern ist sorgfältig organisiert und gleichmäßig verteilt.

Nein, es braucht in jedem Fall ein Tiefenlager. Auch nach der Transmutation der hochaktiven Abfälle würde radioaktiver Abfall zurückbleiben. Dieser muss in einem Tiefenlager entsorgt werden. Und: Es bräuchte neue Kernreaktoren. Deren Bau ist heute verboten.

Das Foto zeigt eine junge Frau mit langen, glatten, hellbraunen Haaren, die in einem modernen, hellen Innenraum steht. Sie trägt eine auffällige orangefarbene Sicherheitsjacke mit reflektierenden Streifen und schwarzen Akzenten. Auf dem linken Ärmel der Jacke befindet sich ein blaues Logo mit der Aufschrift "N" und darunter ein stilisiertes Symbol. Die Frau trägt darunter ein beigefarbenes Polohemd und lächelt freundlich in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf, was den Fokus auf die Frau lenkt, und zeigt einen langen Gang mit großen Fenstern, die viel Licht hereinlassen.

Nach einer langen, intensiven Forschungszeit bereitet sich die Nagra auf die Umsetzung des Projekts vor. Bei Projektplanerin Anastasia Escallon laufen die Fäden zusammen, sie löst knifflige Probleme und behält den Überblick über das grosse Ganze.

Tiefenlager der Nagra

Was die Nagra über das Grundwasser weiss • Ergebnisse der Felduntersuchungen im Haberstal • Expertise für das Tiefenlager • Nagra gründet Tochterfirmen

Das Bild zeigt eine stilisierte Illustration eines Bodenprofils in Form eines dreidimensionalen Würfels, der in verschiedene Schichten unterteilt ist. Der Würfel besteht aus einer oberen hellen Schicht, einer mittleren bräunlichen Schicht und einer unteren dunklen Schicht, die alle durch horizontale Linien voneinander getrennt sind. Auf der Oberfläche des Würfels befindet sich ein großer, dunkelblauer Wassertropfen. Aus dem unteren Teil des Würfels tropfen mehrere kleine Wassertropfen heraus, was auf die Durchsickerung von Wasser durch die Bodenschichten hinweist. Innerhalb der Bodenschichten sind wellenartige blaue Linien gezeichnet, die Wasseradern oder Grundwasserströme darstellen. Der Hintergrund ist einheitlich hellblau und vermittelt eine klare, schlichte Darstellung.

Wissen wir genug? Eine Frage, die im Zusammenhang mit dem Tiefenlager oftmals das Grundwasser betrifft – auch auf politischer Ebene.

Das Foto zeigt einen Mann mittleren Alters mit kurzen, dunkelbraunen Haaren und einer runden Brille, der in die Kamera lächelt. Er trägt einen dunkelblauen Strickpullover über einem hellblauen, karierten Hemd. Der Hintergrund ist eine farbenfrohe, großformatige geologische Karte, die in Gelb-, Orange-, Blau- und Grüntönen gehalten ist und verschiedene geologische Formationen und Strukturen darstellt. Der Mann steht leicht seitlich zur Kamera und vermittelt einen freundlichen und professionellen Eindruck.

Gaudenz Deplazes fasziniert die Vielseitigkeit des Projekts Tiefenlager. Neugier, Genauigkeit und eine Prise Pioniergeist begleiten den Geologen bei seiner Arbeit.

Bohrung Haberstal: Auf einem landwirtschaftlichen Feld vor einem dichten Wald arbeiten mehrere Arbeiter mit einer Bohrmaschine und einem Bagger. Das Feld ist teilweise abgeerntet und teilweise bewachsen. Ein kleines, hölzernes Gebäude steht am Bildrand.

Wie ist der Baugrund am Ort, wo dereinst die Gebäude des Tiefenlagers gebaut werden? Gibt es dort Grundwasser und wenn ja, wie viel? Erste Untersuchungen vor Ort liefern Antworten.

Das Foto zeigt zwei Personen, die vor einer großen Bildschirmwand stehen, auf der eine detaillierte geologische Karte angezeigt wird. Die Karte zeigt bunte, wellenartige Muster, die verschiedene geologische Schichten darstellen. Eine Frau mit blondem, zum Dutt gebundenem Haar, trägt einen dunkelgrünen Pullover und zeigt mit der Hand auf einen bestimmten Bereich der Karte. Ein Mann mit dunklem, kurzem Haar und einem gestreiften Hemd steht neben ihr und betrachtet die Karte aufmerksam. Der Raum ist hell erleuchtet und vermittelt eine professionelle Arbeitsumgebung.

Vor einem Jahr wurde bei der Nagra der Unternehmensbereich Optimierung ins Leben gerufen. Was genau seine Funktion ist, erläutert Irina Gaus.