Jahrhundertprojekt

Ein Mann in einer orangefarbenen "nagra"-Jacke steht mit dem Rücken zur Kamera und blickt in eine grüne Hügellandschaft unter einem blauen Himmel.

An einer ausserordentlichen Generalversammlung im April 2024 beschlossen die Genossenschafter der Nagra die Gründung zweier Aktiengesellschaften.

Das Foto zeigt einen vierbeinigen Roboterhund in einem Tunnel mit felsigen Wänden. Der Roboterhund ist hauptsächlich rot und schwarz gefärbt, ausgestattet mit verschiedenen Sensoren und Kameras auf seinem "Kopf". Der Tunnel, in dem er sich befindet, hat eine hohe, gewölbte Decke, die mit Metallgittern verstärkt ist. Eine durchgehende, helle Lichtlinie verläuft entlang der Decke und beleuchtet den felsigen Boden des Tunnels. Die Felswände sind rau und weisen unterschiedliche Schichten und Texturen auf. Im Hintergrund erstreckt sich der Tunnel in die Ferne und wird zunehmend dunkler.

Bereits nächstes Jahr startet der Betrieb des weltweit ersten Endlagers für hochaktiven Atommüll in Finnland. Mit dabei: Ein Roboter eines Schweizer Unternehmen, der das Lager künftig vollautomatisiert überwachen soll. Können dereinst auch im Schweizer Tiefenlager Roboter eingesetzt werden?

Das Bild zeigt eine wissenschaftliche Ausstellung oder ein Labor, das sich auf geologische Untersuchungen spezialisiert hat. An der Rückwand ist eine große Holzkonstruktion mit verschiedenen Diagrammen und Grafiken angebracht. Diese Grafiken zeigen Bohrprofile und stratigraphische Informationen mit Titeln wie „Tiefbohrungen“ und „Quartärbohrungen“. Vor der Wand stehen offene Holzboxen, die mit Beschriftungen wie „Proben“, „Strukturgeologie“, „Mikroskopie“ und „Lithologien“ gekennzeichnet sind. Eine dieser Boxen enthält ein Mikroskop, das auf die Untersuchung von Proben hindeutet. Die Holzkonstruktion und die Boxen haben ein helles, natürliches Finish, das zu der wissenschaftlichen und aufgeräumten Atmosphäre beiträgt.

Nach über 50 Jahren Forschung eröffnet die Nagra heute in Mellingen (AG) ihr Bohrkernarchiv. Tausende von Bohrkernen dokumentieren die letzten 200 Millionen Jahre Erdgeschichte der Nordschweiz. Dieser geologische Schatz ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Samstag, 15. Juni, findet der erste Besuchstag statt.

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Ersetzt Transmutation das Tiefenlager? • Was passiert, wenn ein Flugzeug auf das Tiefenlager stürzt? • Weshalb gerade jetzt eine spannende Zeit ist um bei der Nagra zu arbeiten.

Das Bild zeigt eine detaillierte schematische Darstellung eines Tiefenlagers für Atommüll in einem Schnitt durch die Erdschichten. Die oberste Schicht zeigt eine grüne Landschaft mit dichtem Wald und einem kleinen, weißen Gebäude in der Mitte. Darunter sieht man mehrere Erdschichten, die in verschiedenen Farben dargestellt sind. In der tiefsten Schicht befindet sich das Tiefenlager, das aus zahlreichen horizontal verlaufenden Kammern und Gängen besteht. Diese Kammern sind über mehrere vertikale Schächte mit der Oberfläche verbunden. Die Struktur der Kammern ist sorgfältig organisiert und gleichmäßig verteilt.

Nein, es braucht in jedem Fall ein Tiefenlager. Auch nach der Transmutation der hochaktiven Abfälle würde radioaktiver Abfall zurückbleiben. Dieser muss in einem Tiefenlager entsorgt werden. Und: Es bräuchte neue Kernreaktoren. Deren Bau ist heute verboten.

Das Foto zeigt eine junge Frau mit langen, glatten, hellbraunen Haaren, die in einem modernen, hellen Innenraum steht. Sie trägt eine auffällige orangefarbene Sicherheitsjacke mit reflektierenden Streifen und schwarzen Akzenten. Auf dem linken Ärmel der Jacke befindet sich ein blaues Logo mit der Aufschrift "N" und darunter ein stilisiertes Symbol. Die Frau trägt darunter ein beigefarbenes Polohemd und lächelt freundlich in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf, was den Fokus auf die Frau lenkt, und zeigt einen langen Gang mit großen Fenstern, die viel Licht hereinlassen.

Nach einer langen, intensiven Forschungszeit bereitet sich die Nagra auf die Umsetzung des Projekts vor. Bei Projektplanerin Anastasia Escallon laufen die Fäden zusammen, sie löst knifflige Probleme und behält den Überblick über das grosse Ganze.

Tiefenlager der Nagra

Was die Nagra über das Grundwasser weiss • Ergebnisse der Felduntersuchungen im Haberstal • Expertise für das Tiefenlager • Nagra gründet Tochterfirmen

Das Foto zeigt eine Fledermaus im Flug, festgehalten gegen einen tiefschwarzen Hintergrund, der einen starken Kontrast zu ihrem hellbraunen Fell und den durchscheinenden Flügelmembranen bildet. Die Fledermaus ist mit dem Kopf nach unten positioniert, ein typisches Merkmal ihrer Flugweise, und ihre Flügel sind weit ausgebreitet, was die feinen Details der Flügelstruktur hervorhebt. IDas Gesicht der Fledermaus ist gut sichtbar, mit kleinen, aber deutlichen Augen, spitzen Ohren und einem aufgerissenen Mund, der ihre spitzen Zähne zeigt.

Warum das Gestein beim Tiefenlager geschützt wird • Ein Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz • Was die Nagra mit Fledermäusen zu tun hat • Universalexperten im Jahr 2024

Das Foto zeigt eine Fledermaus im Flug, festgehalten gegen einen tiefschwarzen Hintergrund, der einen starken Kontrast zu ihrem hellbraunen Fell und den durchscheinenden Flügelmembranen bildet. Die Fledermaus ist mit dem Kopf nach unten positioniert, ein typisches Merkmal ihrer Flugweise, und ihre Flügel sind weit ausgebreitet, was die feinen Details der Flügelstruktur hervorhebt. Im Hintergrund sind unscharf einige grüne Blätter sichtbar, die darauf hinweisen, dass das Bild möglicherweise in der Nähe von Bäumen oder Büschen aufgenommen wurde. Das Gesicht der Fledermaus ist gut sichtbar, mit kleinen, aber deutlichen Augen, spitzen Ohren und einem aufgerissenen Mund, der ihre spitzen Zähne zeigt.

Die filigranen Tiere ziehen ihre Kreise des Nachts oft im Verborgenen, denn sie sind empfindlich auf Licht. Um sie vor der Bohrplatzbeleuchtung zu schützen, setzte die Nagra auf die Expertise der Fachleute von SWILD.

Titelbild Nagra Mews Februar 2024

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