Das Thema Zeit spielt im Tiefenlagerprojekt eine zentrale Rolle: die gewaltigen Zeitspannen, die Dauer des Projekts, die Zeitskalen, in denen unsere wissenschaftlichen Betrachtungen stattfinden.
Im heutigen Newsletter blicken wir in die Zukunft, werfen einen Blick in die Vergangenheit und stehen dabei fest in der Gegenwart.
Wie schafft es die Nagra, Annahmen über eine ferne Zukunft zu treffen? Die Frage ist berechtigt: Wie kann man wissen, wie das Atomendlager in tausenden Jahren aussieht? Kurz gesagt: Wir forschen, wir testen und wir lernen von der Natur.
Wenn alles nach Plan läuft, könnte das Schweizer Tiefenlager in genau einhundert Jahren – im Jahr 2125 – verschlossen werden. Doch wir denken auch weiter: Was, wenn sich die Weltlage ändert? Auch dafür braucht es Konzepte.
Die Zukunft ist offen. Doch die Vergangenheit gibt Orientierung: Unsere Bohrkerne erzählen Geschichten, die Millionen Jahre alt sind – geologische Zeiträume, die das menschliche Vorstellungsvermögen sprengen. Die Bohrkerne lagern still in unserem Archiv, doch sie sprechen zu den Fachleuten eine deutliche Sprache.
Über Ihr Interesse am Hintergrundartikel «Verschwendete Energie – darum nutzen wir die Abwärme von Atommüll nicht» im Februar-Newsletter haben wir uns sehr gefreut.
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Die Geschichten im März 2025
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