Die Nagra wurde erneut mit dem Prädikat «UND» der gleichnamigen Fachstelle ausgezeichnet. Die Rezertifizierung bestätigt, dass die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf in allen Lebensphasen bei der Nagra nicht nur ein Ziel auf dem Papier ist, sondern im Arbeitsalltag gelebt wird.
Das Prädikat UND wird an Unternehmen vergeben, die sich systematisch für familien- und lebensphasenbewusste Arbeitsbedingungen einsetzen. Grundlage ist eine externe Analyse, bei der unter anderem Arbeitszeiten, Führung und die tatsächliche Nutzung der Angebote durch die Mitarbeitenden beurteilt werden.
Bei der aktuellen Rezertifizierung überzeugte die Nagra insbesondere mit einer geringen Fluktuation. Die vielen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deuten auf stabile und attraktive Arbeitsverhältnisse hin, so die Fachstelle. Gleichzeitig gehe die Nagra flexibel auf unterschiedliche Lebenssituationen ein – etwa mit flexiblen Arbeitsmodellen oder der Möglichkeit, über das ordentliche Pensionsalter hinaus weiterzuarbeiten.
Bei Jungen und Frauen besteht Verbesserungspotenzial
Der demografische Wandel macht auch vor der Nagra nicht halt: Der Fokus auf junge Talente sei notwendig, da dieser Anteil an der Belegschaft zurzeit gering ist. Zudem stehen viele Pensionierungen an. Auch bei der Förderung von Frauen – generell, gerade aber auch in Führungspositionen – ortet die Fachstelle UND noch Verbesserungspotenzial.
Anfang Jahr wurden in Zusammenarbeit mit der Fachstelle UND sogenannte Balance-Coachings für Mitarbeitende und Führungspersonen eingeführt. Diese Coachings unterstützen die Mitarbeitenden dabei, berufliche und private Anforderungen bewusst zu reflektieren und langfristig gesund zu gestalten.
Die erneute Auszeichnung ist für die Nagra eine Bestätigung, dient aber auch der Orientierung.
Das Prädikat UND – kurz erklärt
Das Prädikat UND ist ein Qualitätslabel der Fachstelle UND. Es zeichnet Unternehmen aus, die die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und persönlichen Lebensphasen aktiv fördern und im Arbeitsalltag umsetzen.
Die Auszeichnung basiert auf einer externen Analyse. Bewertet werden unter anderem:
- Arbeitszeit- und Arbeitsmodellangebote
- Führung und Unternehmenskultur
- die tatsächliche Nutzung der Angebote durch Mitarbeitende



