500m+: "Ich bin sicher, als Gesellschaft können wir diese Frage lösen"


Die Politikerin Barbara Franzen wünscht sich noch mehr Interesse von der Bevölkerung.

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Im September gibt die Nagra bekannt, welchen Standort sie am geeignetsten hält, um den radioaktiven Abfall in einem geologischen Tiefenlager zu entsorgen. Diesen Prozess, vom Standortvorschlag bis zum Verschluss des Tiefenlagers, begleitet die Nagra mit dem Magazin «500m+». Die erste Ausgabe ist eine Pulsmessung, wie es den Schweizerinnen und Schweizern mit diesem Jahrhundertprojekt geht. Welche Ängste und Kritikpunkte gibt es? Wie geht die Nagra damit um?

Abstraktes Thema
Barbara Franzen ist FDP-Kantonsrätin, Präsidentin der FDP Bezirkspartei Dielsdorf und Mitglied der Regionalkonferenz Nördlich Lägern. In dieser Funktion, und auch als Mitglied des Forums VERA (Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle), setzt sie sich dafür ein, dass die Informationen fliessen und die Partizipation wahrgenommen wird. Mit durchmischtem Erfolg, wie die 57-jährige Unternehmerin im Jahrhundertmagazin erzählt, denn das Thema sei zu abstrakt: «Die Allermeisten, würde ich sagen, wissen gar nicht so recht, um was es geht.»

Franzen glaubt aber dennoch, dass das Schweizer Tiefenlager zustande kommt: «Ich bin sicher, wir als Gesellschaft sind fähig, diese Frage zu lösen. Ich zähle da auf alle positiven Kräfte, die sich beteiligen.»

Jahrhundertmagazin "500m+" - Barbara Franzen

500m+


Mit dem Jahrhundertmagazin «500m+» begleitet die Nagra die nächsten rund 100 Jahre die öffentliche Debatte rund um das geologische Tiefenlager. Geplant ist eine Ausgabe pro Jahr.
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